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Neuerscheinung: Frauenstimmrecht. Historische und rechtliche Entwicklungen (1848-1971)

Ganze 123 Jahre liessen sich die Schweizer Männer Zeit, um Artikel 4 der Bundesverfassung, dass alle Schweizer vor dem Gesetze gleich seien, in die Tat umzusetzen. Wieso dauerte es so lange? Die oftmals gehörte Frage wird in der jüngsten Publikation von Brigitte Studer, Professorin für Schweizer und Neueste Allgemeine Geschichte, sowie Judith Wyttenbach, Professorin für Staats- und Völkerrecht, kenntnisreich und differenziert aus historischer sowie rechtlicher Perspektive beantwortet.

Die Autorinnen beleuchten die Ausschlussmechanismen, die Akteurinnen und Akteure, die zahlreichen gewundenen Argumentationslinien; und sie arbeiten jedes einzelne Urteil zur Ungleichbehandlung von Frauen vor Gericht seit 1852 auf. Eine ebenso faszinierende wie erschreckende Lektüre.
Mit «Frauenstimmrecht. Historische und rechtliche Entwicklungen 1848–1971» legen die Autorinnen die erste umfassende Entwicklungsgeschichte des Frauenstimmrechts vor – ein Standardwerk.

Autorinnen
Brigitte Studer ist emeritierte Professorin für Schweizer und Neueste Allgemeine Geschichte der Universität Bern und ausgewiesene Spezialistin für Sozial- und Geschlechtergeschichte.
Judith Wyttenbach ist Professorin für Staats-und Völkerrecht an der Universität Bern. In ihren zahlreichen Publikationen befasst sie sich schwerpunktmässig mit Menschenrechts-, Verfassungs- und Gleichstellungsfragen.

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