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Preisausschreibung 2022: Nachwuchspreis für Arbeitssoziologie, Industrielle Beziehungen und Gewerkschaftsforschung in der Schweiz

Gestiftet von der Gewerkschaft Unia

Die soziologischen Institute der Universitäten Basel und Fribourg verliehen im Rahmen ihrer regelmässigen Tagung «Industrielle Beziehungen in der Schweiz» 2020 erstmals Nachwuchspreise für «Arbeitssoziologie, Industrielle Beziehungen und Gewerkschaftsforschung». Für die Ausschreibung 2022 werden die Preise wiederum von der Gewerkschaft Unia gestiftet. Verantwortlich für die Jury und die Durchführung des Preisausschreibens sind die Professoren Oliver Nachtwey (Basel) und Sebastian Schief (Fribourg).

Für den «Internationalen Hauptpreis» von 4000 Franken kommen Habilitationen, Dissertationen und Masterarbeiten sowie alle anderen akademischen Abschlussarbeiten in Frage, welche sich mit Fragen der Arbeitssoziologie, der Industriellen Beziehungen und der Gewerkschaftsforschung befassen und einen Bezug zur arbeitspolitischen Realität der Schweiz haben. Zudem wird mit einem Nachwuchspreis von 1000 Franken eine Master- oder Bachelorarbeit prämiert, die an einer Schweizer Hochschule oder Fachhochschule abgeschlossen wurde. Ziel der Preise ist es, exzellente Arbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Bereichen Arbeitssoziologie, Industrielle Beziehungen und Gewerkschaftsforschung sichtbar zu machen und öffentlich anzuerkennen. Darüber hinaus soll mit dem Preis die Interaktion der akademischen Forschung mit aktuellen arbeitspolitischen Akteuren und namentlich der Gewerkschaften in der Schweiz gefördert werden.

Bewertung der eingereichten Arbeiten
Die eingereichten Abschlussarbeiten werden hinsichtlich ihres theoretischen, methodischen und empirischen Erkenntnisgewinns für die akademische Forschung bewertet. Außerdem wird Wert auf die Relevanz und Innovativität der Forschungsergebnisse nicht nur für die Hochschullehre, sondern auch für die Gewerkschaften und andere arbeitspolitische Akteure gelegt. Über die eingereichten Arbeiten entscheidet eine Jury, die aus Vertreter:innen von soziologischen Instituten und gewerkschaftlich tätigen Fachpersonen besteht.

Ausschreibung 2022 - Bewerbungsformalitäten
Im Jahr 2022 wird der Preis ein zweites Mal verliehen. Bewerben kann sich jede und jeder mit einer soziologischen, politologischen, geschichts- oder wirtschaftswissenschaftlichen Abschlussarbeit (Habilitation, Dissertation, Masterarbeit etc.), die sich mit Fragen der Arbeitssoziologie, der Industriellen Beziehungen und der Gewerkschaftsforschung befasst. Ein Bezug zur arbeitspolitischen Realität der Schweiz, allenfalls auch in vergleichender Art ist dabei erwünscht. Die Arbeiten müssen zum Zeitpunkt der Einreichung abgeschlossen sein. Dabei sollten die Arbeiten nach dem 1. Juli 2020 an einer Hochschule abgeschlossen worden sein.

Bitte bewerben Sie sich mit Ihren Unterlagen bis zum 31. Mai 2022. Die Unterlagen beinhalten
in elektronischer Form:
1. Die Abschlussarbeit
2. Ein max. zweiseitiges Abstract der Arbeit
3. Falls vorhanden: eine Angabe zur Bewertung bzw. ein wertendes Gutachten
4. Einen akademischen Lebenslauf der Bewerberin bzw. des Bewerbers.

Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen ausschließlich in elektronischer Form ein an:
oliver.nachtwey@unibas.ch

Die Preisverleihung findet statt im Rahmen der nächsten Tagung zu «Industriellen Beziehungen in der Schweiz», welche am 11. November 2022 unter der Ägide der Haute école de travail social et de la santé (HETSL) in Lausanne durchgeführt wird.

Information

Employer: 
Gewerkschaft Unia
Application deadline: 
31 May, 2022