Lecture

Endlich die Scheidung! St.Galler Paare streiten sich vor dem reformierten Ehegericht

16.11.2017
St. Gallen
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Anna Kach möchte sich lieber „an die Gurtel hencken oder umbbringen“, als zu ihrem Ehemann zurückzukehren, von dem sie seit mehreren Jahren getrennt lebt. Hans Huser lässt sich lieber den Kopf abhowen, als bei seiner Ehefrau zu bleiben. Wenn er seine Frau sieht, so erkalte ihm sin Hertz. Solche Aussagen finden sich viele im ersten Ehegerichtsprotokoll der Stadt St.Gallen der Jahre 1528-1530. Das Gericht wurde im Jahr 1526 gegründet.

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Ortsbürgergemeinde St.Gallen, Reihe Stadtgeschichte im Stadthaus "Reformation findet Stadt"

Achtung! Reformation frisch gestrichen! Die Reformationsjubiläen des 19. und 20. Jahrhunderts

07.12.2017
St. Gallen
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Beim historischen Jubiläum – notabene eine protestantische Erfindung – wird der Vergangenheit ein Neuanstrich verpasst. Ein solcher ist wenigstens alle 100 Jahre fällig. Darüber ist man sich auch bei den Schweizer Reformierten einig.
Aber zu welchem Zeitpunkt (über-)malt man? Wen oder was? Mit welcher Farbe und Pinselstärke? Und nicht zuletzt: Wer malt mit? Solch strittige Fragen gaben auch bei den St.Galler Reformationsjubiläen des 19. und 20. Jahrhunderts immer wieder Anlass zu Diskussionen.

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Ortsbürgergemeinde St.Gallen, Reihe Stadtgeschichte im Stadthaus "Reformation findet Stadt"

Geschichte der Antike?!

03.10.2017
Zürich

Dienstag, 3. Oktober 2017, 12-14 Uhr

Einladung zu einem Gastvortrag
Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Joachim Gehrke

Universität Zürich

L'économie de l'enrichissement

27.09.2017
Chavannes-près-Renens

Mercredi 27 septembre 2017 (17h15 - 19h00)

Université de Lausanne

Das Mittelalter in der Sicht der Reformatoren

05.12.2017
Zürich

Dienstag, 5. Dezember 2017, 16:15 Uhr bis 18:00 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Peter Opitz im Rahmen der Interdisziplinären Ringvorlesung des Kompetenzzentrums «Zürcher Mediävistik»

Kompetenzzentrum «Zürcher Mediävistik»

Zürich als Zeitenraum. Chronistik und Kartographie zwischen Mittelalter und früher Neuzeit

28.11.2017
Zürich

Dienstag, 28. Nov 2017, 16:15 Uhr bis 18:00 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Martina Stercken im Rahmen der Interdisziplinären Ringvorlesung des Kompetenzzentrums «Zürcher Mediävistik»

Kompetenzzentrum «Zürcher Mediävistik»

„für vertribne Glaubensgnoβen“ – Hugenotten und Piemonteser in St.Gallen

30.11.2017
St. Gallen
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Im Jahr 1685 hob König Ludwig XIV. das Edikt von Nantes auf, das den französischen Reformierten, den Hugenotten, die Ausübung ihres Kultus gestattet hatte. Vor die Alternative gestellt, bestraft zu werden oder zum Katholizismus überzutreten, flohen Tausende Hugenotten aus Frankreich. Die reformierten Orte der Eidgenossenschaft wurden zu einem bevorzugten Fluchtziel v.a. der Hugenotten aus Südostfrankreich. Das gilt auch für die Waldenser, die Reformierten aus dem Herzogtum Savoyen-Piemont, die dort zur gleichen Zeit ebenfalls verfolgt wurden.

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Ortsbürgergemeinde St.Gallen, Reihe Stadtgeschichte im Stadthaus "Reformation findet Stadt"

Ablass und Ablasswesen vor 1517

09.11.2017
St. Gallen
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Am Ablass entzündete sich vor 500 Jahren die Reformation. Mit dem Bild eines geldgierigen Papstes in Rom und seiner schelmischen Ablassprediger liess sich nördlich der Alpen erfolgreich Stimmung machen. Die reformatorische Polemik prägt bis heute unsere Sicht auf den Ablass. Das Reformationsjahr bietet einen Anlass, diese Sicht – historisch und unverkrampft – wieder einmal zu überprüfen.

Der stellvertretende Stiftsarchivar Jakob Kuratli geht in seinem Vortrag auf die verschiedenen Aspekte des von den Reformatoren kritisierten Ablasswesens vor und nach der Reformation ein.

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Ortsbürgergemeinde St.Gallen, Reihe Stadtgeschichte im Stadthaus "Reformation findet Stadt"

Reformation findet Stadt. Ein Einblick zur städtischen Reformationsgeschichte anhand ausgewählter Originaldokumente

26.10.2017
St. Gallen
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Warum kam es zu Bilderentfernungen in den St.Galler Kirchen und zum Bildersturm im Münster? Was ist unter dem sogenannten Stock zu verstehen? Wie schmuggelte man verbotene Schriften? Ab wann konnte man sich scheiden lassen? Wie funktionierte Kommunikation über weite Distanzen im Kappelerkrieg? Waren die Mönche im Kloster St.Gallen tatsächlich bewaffnet? Kurz: Was geschah während der Reformation? Diesen und ähnlichen Fragen gehen wir Historikerinnen und Historiker der beiden St.Galler Stadtarchive und der Vadianischen Sammlung der Ortsbürgergemeinde nach.

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Ortsbürgergemeinde St.Gallen, Reihe Stadtgeschichte im Stadthaus "Reformation findet Stadt"

Die Bilderstürme in der Stadt St. Gallen: Ablauf, Typologie und Wertung

23.11.2017
St. Gallen
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Man wünschte, sie wären nicht geschehen: die Bilderstürme. Gleichwohl sind sie wichtige Meilensteine bei der Einführung der Reformation gewesen – auch in St. Gallen. Der Vortrag gibt einen Überblick und versucht die Vorgänge einzuordnen. Von 1524 bis 1531 kam es zu Bilderentfernungen in den städtischen Kirchen, zu Bilderbrüchen in den Klöstern auf Stadtgebiet und zum gewaltsamen Bildersturm im Gallusmünster am 23. Februar 1529. Angesichts der Bedeutung des st. gallischen Erbes erscheint insbesondere der Sturm im Kloster aus heutiger Optik problematisch.

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Ortsbürgergemeinde St.Gallen, Reihe Stadtgeschichte im Stadthaus "Reformation findet Stadt"

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