Rechte hat nur, wer Kraft hat. Anmerkungen zur Schweizer Wirtschaft im Ersten Weltkrieg»

07.05.2018 - 18:30 Add to calendar

Öffentlicher Vortrag von Roman Rossfeld

Der «Grosse Krieg» war nicht nur ein mit aller Härte geführter Stellungskrieg, der Millionen von Soldaten das Leben kostete, sondern auch ein immer brutaler geführter Wirtschaftskrieg. Wie arrangierte sich die Schweiz mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Krieges, der grossen Abhängigkeit von Rohstoffimporten und dem seit 1916 zunehmenden Verlust der Wirtschaftsfreiheit? Neben der Verschärfung des Wirtschaftskrieges werden auch die zum Teil hohen Kriegsgewinne und die umfangreichen Kriegsmateriallieferungen der schweizerischen Uhren-, Metall- und Maschinenindustrie thematisiert. Zur Sprache kommen aber auch die wachsende Teuerung, die Hungerdemonstrationen und der schweizerische Landesstreik vom November 1918.

Roman Rossfeld ist seit 2016 Projektkoordinator des vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierten Forschungsprojektes «Krieg und Krise» zur Geschichte des schweizerischen Landesstreiks vom November 1918 an der Universität Bern sowie Mitherausgeber von «14/18: Die Schweiz und der Grosse Krieg», Baden 2014. Er begleitet als wissenschaftlicher Experte das Buchprojekt «Nidwalden im 1. Weltkrieg».

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