Rassismus an der Uni? Dekoloniale Kritik an weissen Bildungsinstitutionen

22.03.2019 - 17:00 to 21:00 Add to calendar

«Alle Tiere sind gleich. Aber einige Tiere sind gleicher als andere.» George Orwell

Was ist Wissen? Wer produziert es? Und wer gibt es weiter?
500 Jahre Kolonialismus haben Spuren hinterlassen. Viele noch heute gelehrten Grundannahmen wissenschaftlicher Disziplinen basieren auf rassistischen Rollenbildern und eurozentrischen Realitäts- und Geschichtsauffassungen, welche postkoloniale Perspektiven komplett ignorieren. Der Einbezug möglichst vieler verschiedener Perspektiven ist für die Wissenschaft jedoch unabdingbar. «Der Dekolonialismus versteht sich als Intervention, als eingreifende Praxis: So wie Länder von Kolonialherren befreit wurden, gilt es Wissenschaften, Denken und Alltagspraxen von Kolonialität zu befreien»[1].
Wir wollen hinschauen, aufdecken und kritisieren: Wie weiss ist unsere Uni?

An zwei Workshops werden wissenschaftliche Grundannahmen in Frage gestellt, dekoloniale Kritik an Methodologien geübt und die Geschichtsschreibung sowie weisse Privilegien hinterfragt.

Programm
17.00-17.30 Uhr: Begrüssung und Inputs, Raum A022
17.30-19.30: Workshops
• Workshop „Methodologien dekolonisieren” mit Julian Warner, Raum A019
• Workshop „Geschichte schreiben und weisse Privilegien“ mit Cooperaxion, Raum A027
19.30-20.00: Apéro für alle
20.00-21.00: Podiumsdiskussion mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis

Anmeldung
Da die Teilnehmendenzahl der Workshops beschränkt ist, bitten wir um eine Voranmeldung unter wost@sub.unibe.ch. Bitte vermerke, ob du SUB-Mitglied bist.

Organised by: 
Eine Veranstaltung der Studierendenschaft der Universität Bern (SUB)
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Venue
UniS
Schanzeneckstrasse 1
3012
Bern
Berne
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Event cost: 
0.00 CHF
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