Newsletter 3/2019

Aktuell / Actualités

Le groupe de travail « Bibliographies régionales et spéciales de Suisse » en collaboration avec infoclio.ch lancent un nouveau service qui présente toutes les bibliographies historiques de Suisse avec leurs descriptions et les liens vers leurs sites internet.

In der Schweiz wurde bis 1981 eine grosse Anzahl Erwachsene und Jugendliche in Anstalten oder Gefängnisse weggesperrt, ohne dass diese eine Straftat begangen hatten. 2014 beauftragte der Bundesrat eine unabhängige Expertenkommission damit, das Thema der administrativen Versorgungen und anderer fürsorgerischen Zwangsmassnahmen zu untersuchen.

Die Unabhängige Expertenkommission (UEK) Administrative Versorgungen veröffentlicht nun die Ergebnisse ihrer Forschung von März bis September 2019 in neun Publikationen und einem Synthesebericht zuhanden des Bundesrates.

Seit heute ist in unserer Reihe Cliocast - Autorinnen und Autoren im Gespräch ein neuer Podcast verfügbar:

Gesine Krüger (Professorin für Neuere Geschichte an der Universität Zürich) hat sich mit Caroline Arni (Professorin für Allgemeine Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität Basel) über ihr Buch Pränatale Zeiten. Das Ungeborene und die Humanwissenschaften (1800-1950) (Schwabe Verlag Berlin 2018) unterhalten.

Wie alle Cliocast-Gespräche ist der Podcast über infoclio.ch sowie über diverse Online-Dienste (iTunes, SoundCloud u. a.) verfügbar.

In unserer Reihe Cliocast - Autorinnen und Autoren im Gespräch haben wir heute einen neuen Podcast online gestellt:

Über sein neues Buch Skandalexperten, Expertenskandale. Zur Geschichte eines Gegenwartsproblems (Matthes & Seitz 2018) unterhält sich der Autor Caspar Hirschi (Professor für Allgemeine Geschichte an der Universität St. Gallen) mit Jan-Friedrich Missfelder (SNF-Förderungsprofessor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Basel).

Wie alle Cliocast-Gespräche ist der Podcast über infoclio.ch sowie über diverse Online-Dienste (iTunes, SoundCloud u. a.) verfügbar.

Le nouveau volume (2019/1) de la revue traverse vient de paraître, avec un dossier thématique consacré à "La Suisse - une histoire de transferts culturels".

Alexandre Fontaine, Matthieu Gillabert, Bianca Hoenig (Hg.): Die Schweiz – eine Kulturtransfergeschichte / La Suisse – une histoire de transferts culturels, Traverse 2019/1, Chronos, Zürich 2019.

Der neu gegründete Verein Historikerinnennetzwerk Schweiz dient der Vernetzung von Historikerinnen* in der Schweiz, die in wissenschaftlichen oder privatwirtschaftlichen Zusammenhängen, in der Verwaltung oder selbstständig tätig sind und setzt sich für Geschlechterparität und die Gleichstellung von Frauen* in den Geschichtswissenschaften auf allen akademischen und anderen beruflichen Ebenen ein.

Le site The Programming Historian offre depuis 2008 des tutoriels aux historiennes et historiens qui souhaiteraient apprendre à utiliser outils et méthodes numériques tout au long de leur cursus de recherche en histoire.

Cette ressource, qui prend la forme d'une revue gratuitement accessible en ligne où chaque tutoriel est un article revu par les pairs, lance une version française.

Weitere Aktualitäten / autres actualités

Rezensionen / Recensions

Caroline Arni, Pränatale Zeiten. Das Ungeborene und die Humanwissenschaften (1800–1950), Schwabe Verlag Berlin 2018

Dominique Dirlewanger, Les couleurs de la vieillesse. Histoire culturelle des représentations de la vieillesse en Suisse et en France (1940-1990), Editions Alphil 2018

Felix Rauh, Bewegte Bilder für eine entwickelte Welt. Die Dokumentarfilme von René Gardi, Ulrich Schweizer und Peter von Gunten in der Schweizer Entwicklungsdebatte, 1959–1986, Chronos Verlag 2018

Titus J. Meier, Widerstandsvorbereitungen für den Besetzungsfall. Die Schweiz im Kalten Krieg, NZZ Libro 2018

Alexandre Dafflon, Lionel Dorthe, Claire Gantet (eds.), Après Marignan. La paix perpétuelle entre la France et la Suisse. Actes des colloques Paris, 27 septembre / Fribourg, 30 novembre 2016, Société d’histoire de la Suisse romande 2018

Béatrice Veyrassat, Histoire de la Suisse et des Suisses dans la marche du monde. XVIIe siècle – Première Guerre mondiale: Espaces – Circulations – Échanges, Neuchâtel 2018

Weitere Rezensionen / autres recensions

Veranstaltungen / Evénements

Panel discussion
Monday, 6. May 2019
| Zürich
Panel discussion
Tuesday, 14. May 2019
| Lausanne
Weitere Veranstaltungen / autres évenements

Call for papers / Appel à contribution

Dans le cadre du Service de la culture, Les Vallesiana sont une plateforme de prestation commune des Archives de l’État du Valais, de la Médiathèque Valais et des Musées cantonaux. Afin d’encourager la recherche scientifique en lien avec le patrimoine culturel et naturel conservé par ces institutions, Les Vallesiana soutiennent des projets par des bourses de recherche. En 2019, sont mises au concours :

• Une à trois bourses de 10'000 francs pour des chercheurs débutants
• Une à deux bourses de 20'000 francs pour un chercheur confirmé

Dans le but de développer des partenariats diversifiés, sous réserve de la qualité des candidatures reçues, le jury veillera à ce que les lauréats des bourses soient issus tant d’universités ou de centres de recherche de langue allemande que de langue française.

Deadline: 
Sunday, 30. June 2019

Tiere und Emotionen
Tierstudien, Ausgabe 17/2020
Herausgegeben von Jessica Ullrich und Marianne Sommer

Die Frage nach den Emotionen von Tieren sowie nach der Emotionalität der Tier-Mensch-Beziehungen scheint sowohl für die Animal Studies als auch für die Emotionsforschung zentral. Emotionen verbinden Tiere und Menschen stärker als der Intellekt – eine Vorstellung, die sich bis in die Antike zurückverfolgen lässt, wenn Emotionen in den Kontext von lebenswichtigem Verhalten wie Essen, Trinken, Schlafen und Fortpflanzung gestellt werden. Trotz Zäsuren – in der Frühen Neuzeit wurden Tiere mitunter als Maschinen ohne Gefühle wie etwa Schmerz betrachtet und der Behaviorismus schloss Gefühle als Forschungsgegenstand aus – geht man spätestens seit der vergleichenden Ethologie von Konrad Lorenz wieder stärker von einer gemeinsamen emotionalen Grundstruktur aus. Ab den 1920er Jahren kam es zur intensiven Untersuchung der neuronalen Grundlagen der Gefühle, die dazu geführt hat, dass heute vielen Tierarten, darunter auch Fischen, Emotionen zugeschrieben werden. Aus evolutionärer Perspektive erscheinen Emotionen spätestens seit Charles Darwin als adaptive Bewertungs- und Motivationssysteme von Organismen, die zwischen Wahrnehmung und Verhalten vermitteln. Dennoch blieb an dieser Zuschreibung der Vorwurf des Anthropomorphismus haften – eine Diskussion, die sich durch die neue Art des Schreibens über Tiere, wie sie aus den Langzeitfeldforschungen an Menschenaffen hervorging, besonders stark entfachte.

Deadline: 
Monday, 15. July 2019
Weitere Call for papers / autres appels à contribution

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