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Zürichs gelebte Reformation

7. November 2019 - 13:55 bis 8. November 2019 - 14:55 Add to calendar
Tagung

Mit den Reformationen in Europa gingen grundlegende theologische, politische und gesellschaftliche Veränderungen einher. Wie wurde in Zürich die Reformation erfahren, wie wurde sie erlebt und gelebt? Stehen in der bisherigen Forschung zur Zürcher Reformation kirchen- und politisch-ereignisgeschichtliche Aspekte im Vordergrund, fragt die Tagung danach, welche direkten und indirekten Auswirkungen die zwinglianische Reformation auf den Alltag der Zürcher Bevölkerung hatte: Mit welchen theologischen Normen bekamen es die Zürcher zu tun, wie veränderte sich die Gottesdienstpraxis, über welche religiösen Dogmen stritten Laien, wie wurde mit Sexualität umgegangen, welche Inhalte vermittelten Schulen, wie veränderte sich das Stadtbild, wie hörte sich Reformation an, wie sah sie aus?

Mit solchen Fragen greift die Tagung aktuelle sozial-, kultur-, gender- und mediengeschichtliche Themen der Geschichtswissenschaft auf. Dabei wird die Reformation nicht allein als punktuelles Ereignis verstanden, sondern im Sinne des Konzepts der «long reformation» als ein Prozess erfasst, der bis ins 18. Jahrhundert reichte.

Interessierte sind herzlich willkommen.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 1. November 2019 unter
gelebte-reformation.ch/kontakt.

Organisiert von: 
Universität Zürich, Prof. Dr. Francisca Loetz

Veranstaltungsort

Universität Zürich
Rämistrasse 59
8001
Zürich

Kontakt

Zusätzliche Informationen

Kosten

0.00 CHF

Anmeldung

Anmeldung bei Kontaktperson
Anmeldeschluss: 
01.11.2019